Durchsetzung von Ausnahmebewilligung

Die Voraussetzungen für eine Ausnahmebewilligung gemäß § 8 HwO, die Frau Hilke Böttcher für Sie durchsetzt:


Eine Ausnahmebewilligung gemäß § 8 HwO erhält derjenige, der einen Ausnahmegrund bzw. Ausnahmefall nachweisen kann und über die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten verfügt.


 


Ein Ausnahmegrund/Ausnahmefall liegt vor, wenn Ihnen nicht (mehr) zugemutet wird, die Meisterprüfung zu absolvieren. Gem. dem Papier des Bund-Länder-Ausschusses Handwerk aus dem Jahre 2000 wird klargestellt, dass dieser Grund dann vorliegt, wenn Sie 47 Jahre alt sind. Aber auch Arbeitslosigkeit oder drohende Arbeitslosigkeit stellt einen Ausnahmegrund/Ausnahmefall dar. Hier können auch andere Gründe herangezogen werden; es muss nur eine besondere Härte vorliegen.

Problematisch ist i.d.R. der Nachweis der notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten. Zum Nachweis der praktischen und fachtheoretischen Kenntnisse und Fertigkeiten verlangen die Handwerkskammern gerne eine Sachkundeprüfung. Sie sollten sich gut überlegen, ob Sie diese durchführen, denn Sie werden von der Konkurrenz geprüft. Die Handwerkskammern müssen auch Ihre Zeugnisse und Bestätigungen akzeptieren.

Gerne beraten wir Sie zu diesen Fragen – insbesondere zu den Anforderungen an die Nachweise.

Wir haben schon vielen Handwerkern helfen können, eine Ausnahmebewilligung zu erhalten. Insbesondere handelte es sich um folgende Anlage A-Berufe:

  • Zahntechniker
  • Augenoptiker
  • Hörgeräteakustiker
  • Orthopädietechniker
  • Orthopädieschuhmacher
  • Dachdecker
  • Zimmerer
  • Frisör
  • Elektriker
  • Maurer
  • Gerüstbauer
  • Kälteanlagenbauer
  • Kraftfahrzeugtechniker
  • Installateur- und Heizungsbauer
  • Tischler
  • Maler und Lackierer
  • Metallbauer und
  • Feinwerksmechaniker

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